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I. Für Familien
bei Trennung und Scheidung bei Generationskonflikten bei Erbstreitigkeiten
Bei Trennung und Scheidung ist vieles zu regeln. Natürlich kann man den "normalen" Weg über Rechtsanwälte und Gerichte gehen. Doch oft sind beide Parteien und vor allem die Kinder die Verlierer. Bei Mediation setzen die Medianten sich an den "runden" Tisch und suchen mit Hilfe der Mediatorin eine Lösung für alle Fragen, wie beispielsweise
- was ist mit den Kindern, bei wem werden sie leben? - wie sieht es mit dem Umgangsrecht aus? - wie viel Kindesunterhalt ist zu zahlen? - wird ein Ehepartner den anderen unterstützen und wenn ja, wie lange? - was wird aus den Sparguthaben und dem Vermögen? - was wird aus den Immobilien? - ist ein positiver Umgang zwischen den Generationen möglich?
Diese und viele weitere Konflikte können in der Mediation einvernehmlich geregelt werden.
"Für mich ist es schon schlimm, dass meine Eltern sich scheiden lassen, aber wie sie sich scheiden lassen, das finde ich o.k."
Zitat der 13-jährigen Ramona
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II. Im Miet-, Wohneigentums- und Nachbarschaftsrecht
Streitigkeiten zwischen
- Mieter/in und Vermieter/in - Nachbarn - Mitgliedern von Wohngemeinschaften
führen oft zu jahrelangen Kleinkriegen, obwohl viele Probleme durch ein produktives Gespräch schnell und für jede Partei zufriedenstellend gelöst werden können.
"Wieviel wäre uns erspart geblieben, wenn wir schon früher etwas von Mediation gehört hätten."
Zitat einer Mieterin, die sich mit einem Nachbarn jahrelang wegen einer Kleinigkeit gestritten hatte
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III. In der Wirtschaft und im Erwerbsleben
In Konzernen, Mittel- und Kleinbetrieben werden MediatorInnen immer häufiger eingeschaltet bei
- Mobbing - (fairer) Beendigung von Arbeitsverhältnissen - Arbeitsplatz- und Teamkonflikten - Aufteilung von Arbeitsgebieten - Regelung der Unternehmensnachfolge
"Die Mediation hat mich vor der Kündigung oder innerer Emigration bewahrt."
Zitat eines Arbeitnehmers nach erfolgreicher Mediation
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IV. Im sozialen Bereich
Allgemein in Schule und Ausbildung in medizinischen Angelegenheiten
Hier spielen bei der Bewältigung von Problemen zusätzliche Kriterien eine Rolle. Es werden besondere Anforderungen an moralische, ethische und erzieherische Werte gestellt. Es gilt unter anderem Konflikte zwischen
- Arbeitgebern und Beschäftigten in Kinderbetreuungsstätten, Pflege- und Altenheimen, Behinderteneinrichtungen, Schulen und Krankenhäusern - Lehrern und Schülern - rivalisierenden Schülercliquen - Auszubildenden und Vorgesetzten - Ärzten und Patienten
beizulegen.
"Erfahrungsaustausch setzt Reden voraus - miteinander nicht übereinander."
Zitat von Ernst Ulrich von Weizsäcker, dt. Physiker
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